Flugangst Tipps

Flugangst Tipps und Ideen die Ihnen dabei helfen Ihre Flugangst zu verlieren


Flugangst Tipps die garantiert wirken

Flugangst Tipps sollen Ihnen helfen den Umgang mit Ihrer Flugangst zu erleichtern! Stöbern Sie doch mal? Wir sind sicher, dass Ihnen viel Wissenswertes begegnen wird!

10 Dinge die, mitunter trotz guter Absicht, garantiert NICHT bei Flugangst helfen

 

1. Vor oder während eines Fluges Alkohol trinken

2. Das Einnehmen von Schlaf- oder Beruhigungstabletten

3. Einen Glücksbringer dabeihaben

4. Die Hand des (Reise-)Partners "zerdrücken"

5. Interpretation des Bordpersonals hiinsichtlich Aussehen oder Verhalten

6. Augen zu und durch mit Musik auf den Ohren und Kapuze im Gesicht

7. Unfallstatistiken für die Sitzplatz- oder Airlinewahl heranziehen

8. Billigairlines grundsätzlich ablehnen

9. Beim Blick aus dem Fenster auf Turbulenzen schließen

10. Beim Anblick der Sauberkeit eines Flugzeuges auf die Technik schließen

 

Aber warum hilft dies alles nicht? Unser Seminarleiter Mathias Gnida erklärt die Zusammenhänge:

Alkohol, Schlaftabletten und Beruhigungsmittel jedweder Art verdrängen die Flugsituation. Ähnlich dem Verhalten sich Musik auf die Ohren zu packen und die Kapuze tief ins Gesicht zu ziehen wird versucht, sich der Situation des Fliegens zu entziehen. Alles nach dem Motto: Augen zu und durch! Dieses sogenannte Vermeidungsverhalten führt dazu, dass man unter Umständen trotz hunderter Flüge die Flugangst nicht verlieren wird.

Glücksbringer oder die Hand des Partners zu halten sind sogenannte Sicherheitssignale. Ähnlich wie Gebete, Bekreuzigen, dreimal auf Holz klopfen oder Ähnlichem macht man sich situativ davon abhängig. Fehlt dieses Signal wird Fliegen für den Betroffenen unsicher und gefährlich was jedweder Realität widerspricht.

Durch das Erscheinungsbild des Piloten auf seine Flugtauglichkeit zu schließen oder das Verhalten des Bordpersonals hinsichtlich einer Bedrohung zu interpretieren ähnelt dem Versuch, den Inhalt eines Buches aufgrund dessen Umschlags zu beurteilen. Besser ist, man vertraut sich der Flugbesatzung an, so ist man mit der Flugangst nicht alleine.

Unfallstatistiken sind sehr relativ. Ranglisten zu den sichersten Airlines, den gefährlichsten Flughäfen oder den sichersten Plätzen an Bord sind mit allergrößter Vorsicht zu genießen. Sie erfassen nämlich nur einen begrenzten Umfang benötigter Messgrößen und lassen viele Fakten außer Acht. An Bord eines Flugzeuges gibt es keinen unsicheren Platz! Pauschal kann man lediglich sagen, dass je weiter ein Sitzplatz vom Schwerpunkt des Flugzeuges entfernt ist, desto mehr spürt man dort die Bewegungen des Flugzeuges, was für Menschen mit Reisekrankheit durchaus von Bedeutung sein kann.

Ob ein Flug mit einer renommierten Airline oder einem Low-cost Carrier absolviert wird hat absolut nichts mit der Sicherheit des Fluges zu tun. Billigairlines können weder am Treibstoff noch an erforderlicher Wartung sparen. Es gibt weltweit einheitliche Vorschriften die dies ausschließen. Sehr wohl kann jedoch an Service, Sauberkeit, Sitzabstand oder Zusatzleistungen gespart werden. Und wenn zu Hause beim Blick aus dem Küchenfenster auf das zu erwartende Flugwetter geschlossen werden soll ist das reines Orakeln. Die Wetter- und Windverhältnisse in 10000m Höhe sind nämlich gänzlich anders als am Boden.