Flugangst Symptome - Erkennung, Deutung und richtiger Umgang

Flugangst Symptome sind individuell und können sich je nach Persönlichkeit sehr unterschiedlich äußern


Flugangst Symptome erkennen, unterscheiden und richtig deuten sind das A und O

Bild einer Frau mit Flugangst Symptomen die ihr angstvolles Gesicht in die Hände stützt

Grundsätzlich unterscheiden wir bei Flugangst Symptomen vier Anteile

  • körperlichen Reaktionen

  • Gedanken

  • Gefühlen

  • Verhalten

Als Folge dieser Symptome kommt es meist zum Vermeiden des Fliegens und der damit einhergehenden Aviophobie.

Unsere evolutionsbedingte, körperliche Reaktion auf Angst ist die sogenannte "Kampf-Flucht-Reaktion". Erleben wir Angst, aktiviert unser Körper einen Teil unseres vegetativen Nervensystems, das sympathische Nervensystem. Dieser Sympathikus schüttet nun Hormone aus welche die Kampf-Flucht-Reaktion in uns einleitet.

Zu den körperlichen Symptomen zählen unter anderem:

  • Schwitzen

  • Verspannungen und Zittern

  • Übelkeit

  • Harndrang und Durchfall

  • geweitete Pupillen

  • Herzklopfen

  • Gänsehaut

  • flache Atmung

  • feuchte Hände

Da im Flugzeug jedoch weder Kampf noch Flucht möglich (und sinvoll) ist, stehen wir dieser Reaktion und ihren "erlebten" Folgen meist hilflos gegenüber.

Zu den gedanklichen Symptomen zählen jedwede Art negativer Gedanken die den aufgetretenen Teufelskreis der Flugangst weiter antreiben. Zum Beispiel:

  • wir stürzen bestimmt ab

  • ich werde im Flugzeugwrack verbrennen

  • ich werde furchtbar leiden und sterben

  • Was macht meine Familie bloß ohne mich

  • Ich hatte noch so viel vor im Leben

Verbunden mit all diesen Katastrophengedanken sind bestimmte wiederkehrende Gefühle. Diese sind typisch für Aviophobie und gehen mit ihr einher. Zum Beispiel:

  • Scham (hoffentlich bemerkt niemand meine Angst)

  • Wut (z.B. über das eigene Unvermögen die Angst zu beherrschen)

  • Feigheit (Augen zu und durch)

  • sich alleine fühlen

  • Traurigkeit

  • Hilflosigkeit (z.B. bei Turbulenzen oder unbekannten Geräuschen)

  • sich ausgeliefert fühlen (z.B. den Piloten)

  • sich eingeschlossen fühlen

Nicht zuletzt schauen wir uns noch das typische Verhalten bei Aviophobie an. Verhalten interpretiert man dahingehend was andere in dieser Situation an einem beobachten können. Beispielsweise:

  • Zittern

  • Weinen

  • Hand des Partners quetschen

  • sich festkrallen

  • Alkohol trinken

  • Medikamente nehmen

So oder ähnlich ergeht es den meisten Menschen die Angst vorm Fliegen haben: Sie werden von Ihren verschiedensten Symptomen regelrecht übermannt. Die typische Reaktion ist die sogenannte Vermeidung. Aus reinem Selbstschutz, als auch im Sinne typisch phobischer Verhaltensweisen, versucht sich der Betroffene so gut es geht abzulenken. Die auftretenden Reaktionen werden somit ignoriert, überspielt und so gut es geht ausgeblendet.

Um Aviophobie zu überwinden ist das allerdings der falsche Schritt! Nur wenn Sie detailliert wissen welche Situationen und Reaktionen die Angst vorm Fliegen bei Ihnen auslösen, können Sie gezielte Bewältigungsstrategien und Techniken anwenden. Beides wird Ihnen helfen Ihrer Angst konsequent und entschlossen entgegenzutreten. Somit schafft die Identifizierung Ihrer Reaktionen im Kontext flugangstbezogener Gefühle und Situationen erst Transparenz, wie es um Ihre individuelle Flugangst überhaupt bestellt ist.

In unserem Seminar lernen Sie Ihre Symptome im Kontext eines Angstkreislaufes einzuordnen. Darauf aufbauend individualisieren Sie mit uns Ihre persönlichen Bewältigungsstrategien. Ziel unserer Seminare ist daher, Ihnen das nötige Rüstzeug an die Hand zu geben, um Ihrer Flugangst wirkungsvoll und nachhaltig entgegentreten zu können ist. Wir wollen dass Sie wieder entspannt fliegen.

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Viele weitere wichtige und nützliche (Hintergrund-) Informationen sowie Fragen und Antworten finden Sie hier in unserer frequently asked questions.